2017 WELTERBE – UNESCO Entlang der Seidenstraße

WHSR17_stamp_set
WHSR17_NY-0.49-stamp
WHSR17_NY-1.15-stamp
WHSR17_GE-1.00-stamp
WHSR17_GE-1.50-stamp
WHSR17_VI-0.80-stamp
WHSR17_VI-1.70-stamp
WHSR17_NY-0.49-sheet
WHSR17_NY-1.15-sheet
WHSR17_GE-1.00-sheet
WHSR17_GE-1.50-sheet
WHSR17_VI-0.80-sheet
WHSR17_VI-1.70-sheet
WHSR17_NY-single_fdc
WHSR17_GE-single_fdc
WHSR17_VI-single_fdc
WHSR17_NY-combo_fdc
WHSR17_GE-combo_fdc
WHSR17_VI-combo_fdc
WHSR17_NY-mi-b4_fdc
WHSR17_GE-mi-b4_fdc
WHSR17_VI-mi-b4_fdc
WHSR17_triple_fdc
WHSR17_SilkCover-Lo
WHSR17_SilkCover-Hi
UN_Booklet_EN_210716.pdf
UN_Booklet_EN_210716.pdf
UN_Booklet_EN_210716.pdf
WHSR17_stamp_set
WHSR17_sheet-set
WHSR17_single_fdc-set
WHSR17_combo_fdc-set
WHSR17_mi-b4_fdc-set
WHSR17_silkcover_set
WHSR17_booklet_set

2017 WELTERBE – UNESCO Entlang der Seidenstraße

Teilen:

Produktbeschreibung

Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) setzt sich für Identifizierung, Schutz und Erhaltung des weltweiten Kultur- und Naturerbes ein, das von besonderer menschheitsgeschichtlicher Bedeutung ist. Festgehalten ist dieses Ziel im Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, das 1972 von der UNESCO verabschiedet wurde. 

Die Seidenstraße war eigentlich ein ganzes Netz von Routen, das alte Gesellschaften Asiens – den Subkontinent, Zentralasien, Vorderasien und den Mittleren Osten – miteinander verband und zur Entwicklung vieler großer Zivilisationen der Welt beitrug. Die Routen dienten hauptsächlich für den Transport von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Luxusgütern. Über dieses gigantische Netzwerk wurde jedoch mehr transportiert als nur Handelswaren und kostbare Güter. Der ständige Strom von Menschen und Waren entlang dieser Routen förderte auch Übermittlung und Austausch von Wissen, Ideen, Kulturen und Überzeugungen, was starken Einfluss auf Geschichte und Zivilisationen der eurasischen Völker ausübte. Die Seidenstraße wurde 2014 in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen.

Ausgabedatum: 3. August 2017
Entwurf: Sergio Baradat (Vereinte Nationen)
Fotos: Alamy Stock Photo
Nennwerte: US$ 0,49, US$ 1,15, CHF 1,00, CHF 1,50, € 0,80, € 1,70
Format der Marken: 50mm x 35mm
Marken pro Bogen: 20
Druck: Cartor Security Printing (Frankreich)
Druckverfahren: Offset Lithographie
Zähnung: 14 ½ x 14 ¼
Mengen der Briefmarken:
– US$ 0,49 5.500 Bogen (110.000 Marken)
– US$ 1,15 5.500 Bogen (110.000 Marken)
– CHF 1,00 4.000 Bogen (80.000 Marken)
– CHF 1,50 4.000 Bogen (80.000 Marken)
– € 0,80 4.500 Bogen (90.000 Marken)
– € 1,70 4.500 Bogen (90.000 Marken)
Mengen der Briefmarkenheftchen:
– New York: 8.500 Heftchen mit Marken zu US$ 0,34 und US$ 0,49
– Genf: 8.500 Heftchen mit Marken zu CHF 0,30 und CHF 0,50
– Wien: 10.500 Heftchen mit Marken zu € 0,30 und € 0,40

DIE ENTWÜRFE

US$ 0,49 – Longmen-Grotten, China
In den Longmen-Grotten und Nischen befindet sich die größte und eindrucksvollste Sammlung chinesischer Kunst aus der späten Nördlichen Wei-Dynastie bis in die Tang-Dynastie. Diese ganz dem Buddhismus gewidmeten Kunstwerke stellen den Höhepunkt der chinesischen Steinschnitzerei dar. Die Longmen-Grotten befinden sich zu beiden Ufern des Yi-Flusses, südlich der alten Hauptstadt Luoyang in der Provinz Henan. Mehr als 2300 Grotten und Nischen wurden hier auf einer Strecke von einem Kilometer aus den schroffen Kalksteinfelsen herausgeschnitten. Die frühesten Höhlen, zu denen die Guyang-Grotte und die drei Binyang-Grotten mit ihren großen Buddha-Statuen gehören, stammen aus dem späten 5. Jahrhundert und dem frühen 6. Jahrhundert. Die Yaofang-Grotte enthält 140 Inschriften mit Rezepten gegen verschiedene Krankheiten und Gebrechen. An der Ausgestaltung dieser Höhle wurde mehr als 150 Jahre gearbeitet, und sie weist daher auch Veränderungen in der künstlerischen Ausdrucksform auf. Die Grotten wurden im Jahr 2000 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

US$ 1,15 – Heiliger Berg Sulaiman-Too, Kirgisistan
Der Berg Sulaiman-Too in Kirgisistan dominiert die umgebende Landschaft des Ferghanatals und bildet den Hintergrund der Stadt Osch. Im Mittelalter war Osch durch seine Lage an der Kreuzung wichtiger Routen im zentralasiatischen Seidenstraßensystem eine der größten Städte des fruchtbaren Ferghanatals. Mehr als eineinhalb Jahrtausende diente der Sulaiman als Wegweiser für Reisende und wurde als heiliger Berg verehrt. Auf seinen fünf Gipfeln und an den Abhängen findet sich ein umfangreiches System alter Kultstätten und Höhlen mit Petroglyphen, alle durch ein Netz uralter Fußpfade miteinander verbunden, später kamen auch Moscheen dazu. Die Stätte gilt als vollendetes Beispiel eines heiligen Berges in Zentralasien, der über mehrere Jahrtausende verehrt wurde. Er wurde 2009 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

CHF 1,00 – Historisches Zentrum von Buchara, Usbekistan
Das historische Zentrum von Buchara an der Seidenstraße ist über 2000 Jahre alt. Es ist das beste Beispiel einer vollkommenen, unberührten mittelalterlichen Stadt in Zentralasien mit einer weitgehend intakten urbanen Struktur. Zu den besonders interessanten Kulturdenkmälern gehören die berühmte Grabstätte Ismail Samanis, ein Meisterwerk islamischer Architektur des 10. Jahrhunderts, sowie eine große Anzahl von Medresen (Koranschulen) aus dem 17. Jahrhundert. Buchara war lange Zeit eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Drehscheibe in Zentralasien. Unter persischer Herrschaft war die Stadt über viele Jahrhunderte ein Hort islamischer Kultur und entwickelte sich im 8. Jahrhundert zum kulturellen Zentrum des Kalifats. Die wahre Bedeutung von Buchara liegt jedoch nicht in den einzelnen Gebäuden, sondern im Gesamtbild der Stadt, das ein hohes und gleichbleibendes Niveau der Planung und Architektur aufweist, deren Anfang in der Scheibaniden-Dynastie liegt. Die Stadt wurde 1993 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

CHF 1,50 – Kuhna Urgandsch, Turkmenistan
Kuhna-Urgandsch liegt am linken Ufer des Amudarja im Nordwesten Turkmenistans. Urgandsch war die Hauptstadt der Region Choresmien, die zum Achämenidenreich gehörte. In der Altstadt befindet sich eine Reihe von Kulturdenkmälern, die hauptsächlich aus der Zeit vom 11. bis 16. Jahrhundert stammen. Dazu gehören eine Moschee, das Tor der Karawanserei, Festungen, Mausoleen, und ein 60 Meter hohes Minarett. Die Monumente bezeugen die hervorragenden Leistungen in Architektur und Handwerk, deren Einfluss bis in den Iran und nach Afghanistan reichte und im 16. Jahrhundert die Architektur des indischen Mogulreiches prägte. Die Stadt wurde 2005 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

€ 0,80 – Täbris Historischer Basar, Iran (Islamische Republik)
Täbris ist seit der Antike ein Ort für kulturellen Austausch und sein historischer Basar war eines der wichtigsten Handelszentren an der Seidenstraße. Der historische Basar von Täbris besteht aus einer Reihe von miteinander verbundenen überdachten Mauerwerken, Gebäuden und Innenhöfen mit unterschiedlicher Funktion. Täbris und sein Basar waren bereits im 13. Jahrhundert berühmt und wohlhabend, als die Stadt in der Provinz Ost-Aserbaidschan zur Hauptstadt der Safawiden wurde. Im 16. Jahrhundert verlor die Stadt zwar ihren Status als Hauptstadt, doch sie blieb, trotz der anhaltenden Angriffe durch die Osmanen, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Handelsplatz. Der Basar ist ein hervorragendes Beispiel für das traditionelle wirtschaftliche und kulturelle System im Iran. Er wurde 2010 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. 

€ 1,70 – Safranbolu, Türkei
Die Stadt Safranbolu ist eine typische osmanische Stadt, die über viele Jahrhunderte eine Schlüsselrolle im Karawanenhandel spielte. Die Siedlung entwickelte sich nach der türkischen Eroberung im 11. Jahrhundert zu einem Handelszentrum, und im 13. Jahrhundert war sie bereits eine wichtige Karawanenstation. Vom 13. Jahrhundert bis zum Bau der Eisenbahn Anfang des 20. Jahrhunderts blieb Safranbolu ein wichtiger Stützpunkt an der Ost-West-Handelsroute. Die Alte Moschee, das Alte Bad und die Süleyman-Pascha-Medrese wurden 1322 erbaut. Auf seinem Höhepunkt im 17. Jahrhundert beeinflusste Safranbolu die urbane Entwicklung in großen Teilen des Osmanischen Reiches. Die Stadt wurde 1994 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

LIMITIERTE AUSGABE – ERSTTAGSUMSCHLÄGE AUS SEIDE

Für die Briefmarkenausgabe „Entlang der Seidenstraße“ gibt die UNPA Ersttagsumschläge in Seide in limitierter Auflage heraus. Auf zwei getrennten Umschlägen – einer für die hohen und einen für die niedrigen Nennwerte – befindet sich jeweils eine Einzelbriefmarke der drei Büros mit dem dazugehörigen Stempel von New York, Genf bzw. Wien. Die Umschläge sind durchnummeriert.

WHRS17_cancels2